Museen
Kaiservilla
In den Räumen der Kaiservilla wird die Zeit der Monarchie wieder lebendig. Bei dieser Reise in die Vergangenheit kann das unveränderte und persönliche Ambiente des Kaisers erlebt werden.
Kaiser Franz Josef und seine Gattin Sisi verbrachten hier rund 60 Sommer. Erinnerungsstücke wie seine einzigartige Jagdtrophäen-Sammlung sind ebenso zu sehen wie die privaten Räumlichkeiten des Monarchen. Tipp: Photomuseum mit diversen Ausstellungen.
Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober von 9.30 Uhr bis 16.45 Uhr, Führungen zu jeder halben Stunde.
Photomuseum im Marmorschlößl
Wenn man von der Kaiservilla den Blick bergwärts wendet, so zeigt sich auf einem Hügel in der Nordweststrecke des Kaiserparks, versteckt hinter Bäumen, das Marmorschlößl. Dieses romantische Schlößl wurde für Kaiserin Elisabeth gebaut. Es war ihr Privatissimum, ihr Teehaus, wie man es auch nannte. Hier traf sie sich mit ihren engsten Freunden, hier schrieb sie auch einige ihrer Gedichte.
Öffnungszeiten: Anfang April bis Ende Oktober täglich von 09.30 bis 17.00 Uhr
Museum der Stadt Bad Ischl
Im ehemaligen Hotel Austria fand die Verlobung von Kaiser Franz Josef und Sisi statt, direkt an der Esplanade können Sie Bad Ischl von einst und jetzt kennen lernen.
Das Museum der Stadt ist ein einmaliges, ganzjähriges kulturelles und touristisches Angebot in Bad Ischl. Es präsentiert auf eindrucksvolle, unterhaltsame und dennoch wissenschaftliche Weise die lokale Geschichte des Salzkammergutes und Bad Ischls im Besonderen, aber auch Ereignisse und Geschichten von internationaler Bedeutung.
Auch Sonderausstellungen wie z.B. die Krippenausstellung zur Weihnachtszeit tragen dazu bei, dass das Museum der Stadt Bad Ischl ein unverwechselbares Programm präsentieren kann.
Lehárvilla
Am rechten Ufer der Traun befindet sich diese markante Villa - hier residierte der kreative Kopf - Franz Léhar - und schrieb seine berühmten Operetten. Die Räume wurden gänzlich unverändert gelassen. Zahlreiche Geschenke von Bewunderern, sowie persönliche Gegenstände halten die Erinnerung an den Meister lebendig. Die Wohnung von Sophie Lehar wurde mit beträchtlichem Aufwand renoviert und bietet nun drei zusätzliche Räume in denen an die beiden Operettenkomponisten Franz Lehar und Oscar Straus erinnert wird.
In der Villa sieht man neben den bisherigen Räumen noch den Roten Salon und das Bad.
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 30. September von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Dienstag Ruhetag
Museum Fahrzeugtechnik
Die Sammlung im Museum für Fahrzeugtechnik bietet einen Überblick über die technische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten im zivilen, militärischen und landwirtschaftlichen Bereich.
Für Modellbaufreunde zeigt das Museum eine kleine Auswahl an liebevoll gebauten und bemalten Fahrzeugmodellen.
Am Parkplatz des Museum findet einmal im Monat (von April bis Oktober) ein „Tandlmarkt“ statt bei dem sich Liebhaber aller motorisierten Gefährten treffen, handeln und Erfahrungen austauschen.
Am 4. Oktober 2008 findet der 33. Salzkammergut-Oldtimerteile-Fahrzeugmarkt statt. Angeboten werden Autos, Motorräder, Roller und Ersatzteile aller Marken.
Erlebnis Freilichtmuseum Anzenaumühle
Zwischen dem alten Salzmarkt Lauffen und dem Kurort Bad Goisern liegt das Freilichtmuseum Anzenaumühle. Es handelt sich dabei um einen für das Salzkammergut typischen Paarhofverband mit Wohnhaus und Stallstadel, sowie angeschlossener Mühle und Säge. Noch bis 1960 waren Mühle, Bäckerei und Schwarze Kuchl in Betrieb.
Als Reminiszenz an vergangene Zeiten wird auch heute noch fallweise das einst bekannte "Anzenaumühlnerbrot" gebacken.
Öffnungszeiten: Mai bis September
Gmundner Keramik – Feuer, Ton und Erde
Wie vor 300 Jahren wird in der Gmundner Keramik Manufaktur Stück für Stück in liebevoller Handarbeit geschaffen und mit Sorgfalt zur Vollendung gebracht.
Somit ist jedes Teil der Gmundner Keramik ein unvergleichliches Unikat höchster Keramik-Kunst, ausgestattet für die Ansprüche unserer Zeit.
Bei den Werksführungen kann man den Töpfermeistern und Keramikkünstlern direkt über die Schulter blicken und hautnah erleben, wie aus einem Stückchen Ton ein handbemaltes, einmaliges Stück original Gmundner Keramik entsteht. Bevor es jedoch zum Kunden kommt, wird jedes Stück insgesamt rund 60 Mal in die Hand genommen.
Interessante Sehenswürdigkeiten, die an diese Zeit erinnern
Denkmal für Erzherzog Rudolf, Fürsterzbischof von Olmütz, im Rudolfspark
Dieses Denkmal wurde erst nach dem Tod des Erzherzogs (1831) errichtet. Der das Denkmal umgebende Park erhielt den Namen „Rudolfsgarten“. Auch das 1836 eröffnete Dampfbad wurde nach ihm benannt. Es stand an der Stelle, die jetzt der linke Flügel der Kaisertherme einnimmt und wurde im Jahr 1930 niedergerissen.
An Erzherzog Rudolf erinnert noch der Rudolfsbrunnen in Kaltenbach neben der Talstation der Katrinseilbahn. Als Springbrunnen mit einem 5 Meter hohen Wasserstrahl galt er einst als besondere Sehenswürdigkeit des Kurortes. Der Brunnen wurde 1825 errichtet, da der Erzbischof in dieser Zeit in Ischl von schwerer Krankheit genas.
1830 veranlasste Wirer die Anlage einer Allee, der „Sophiens-Esplanade“ und ließ hier für die Erzherzogin, Mutter von Kaiser Franz Josephs I. einen Denkstein aufstellen.
Am Beginn der Esplanade (bei der Brücke) ließ ein Kurgast nach erfolgter Heilung 1841 eine aus Zink gegossene Statue der Fortuna mit der Glückskugel in der Linken errichten. Sie steht auf einem marmornen Sockel, der den berühmt gewordenen Vers trägt:
Man nennt es als größtes Glück auf Erden,
gesund zu sein;
ich sage nein.
Ein größ’res ist ’s – gesund zu werden.
Am anderen (ehemaligen) Ende der Esplanade steht eine kleine Säule mit der Bezeichnung „Franz Carl Promenade“ (Neben dem Cafè Zauner).
Das Denkmal von Franz Paula de Wirer steht im Kurpark, früher Wirerspark. Die überlebensgroße Büste Wirers ist in eine Toga gehüllt. Der Storch im Hintergrund weist darauf hin, dass die Kur seit den Anfängen Ischl als Badeort gegen die Sterilität von Frauen Anwendung fand. Die feierliche Enthüllung fand am 18. Juli 1839 im Beisein Wirers statt.